"Zukunftswerkstatt 3: Kinder und Internet in Europa. Andere Länder - andere Sitten?"
05. Mai 2006, Französischer Dom, Berlin
Nationale Regelungen können nur der erste Schritt sein, um Kinder vor gefährdenden Inhalten aus dem Netz zu schützen. Die „Zukunftswerkstatt 3", aber fragt auch wie sich auf europäischer Ebene Jugendschutz-Standards schaffen lassen und die Qualität von Internetangeboten für Kinder und Jugendliche verbessert werden kann.
Anmeldung
nähere Informationen und Programm
"Medien im Lebenslauf"
30. Juni/ 1. Juli 2006, Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg, Greifswald

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"Von Angesicht zu Angesicht - Jesusbilder im Film"
17.-19. Februar 2006, Güstrow
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"Käuflichkeit und Selbstkontrolle"
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21. Oktober 2005, Düsseldorf
Programm
ExpertInnen-Tagung: Konsultation Vernetzte Kirche
11.-12. Oktober, Tagungzentrum Diako. Nähe Hauptbahnhof, Augsburg
"Ekklesiologie und Netz-Theorie. Computernetze als Herausforderung für Kirche und Theologie"
Anfahrtsplan
Programm
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Lehrerfortbildung
28. September 2005, Rostock
Thüringer Mediensymposium
1.-2. September 2005, Erfurt
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"Multimediale Zukunft der Kindermedien" weitere Informationen
Das Thüringer Mediensymposium (TMS) bietet Medienakteuren und überregionalen Partnern eine Plattform zur Information und zum Austausch. Das diesjährige Symposium findet am 1. und 2. September 2005 im Erfurter Hotel Radisson SAS unter dem Motto "Kinder.Medien@Thüringen - Multimediale Zukunft der Kindermedien" statt.

Multimediale Spiel- und Lernwelten für Kinder - Zwischen Bildungsangebot und Werbeträger
„Bei der Internetnutzung haben Eltern oft keine Ahnung, was ihre Kinder tun", resümierte Prof. Dr. Friedrich Krotz von der Universität Erfurt am zweiten Tag des Thüringer Mediensymposiums. „Wer sich nicht auf diese Erlebniswelt der Kinder einlässt, wird den Kontakt dazu verlieren." In Deutschland gibt es 6,4 Millionen Kinder zwischen 6 und 13 Jahren - also ein großer Markt für Internetangebote, die sich an Jungen und Mädchen richten. Schließlich haben 50 bis 60 Prozent der Kinder bereits regelmäßigen Kontakt zum World Wide Web. „Kindheit kann heutzutage als Markt verstanden werden", so Prof. Dr. Roland Rosenstock von der Universität Greifswald. „Eltern kaufen Kindern Dinge, wie auch kostenpflichtige Internetangebote, um fehlende Zeit und Aufmerksamkeit zu kompensieren. Grundschulen haben immer mehr Internetzugang. Es werden immer mehr Kindermarken geschaffen." Das Problem dabei: Die Grenze zwischen Werbung und Inhalt verwischt, weil die etablierten „Helden" wie Tabaluga, Bob der Baumeister, aber auch Spongebob selbst Werbung sind. Allein 60.000 Eltern haben ihre Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren im Toggolino-Club von Super RTL angemeldet. Kosten: 59 Euro im Jahr. Seit kurzem gibt es für Grundschüler dazu den CleverClub. Jahrespreis für beide: 89 Euro. In diesen Clubs werden für Kinder als geschlossene Benutzergruppe wechselnde Spiele angeboten. „Wir haben überlegt, wie sich unser Internetangebot refinanzieren lässt", erklärte Birgit Guth, Jugendschutzbeauftragte von Super RTL. „So kam der Club zustande." Die gesammelten Adressen der kleinen Nutzer werden nach ihren Angaben nicht weiterverwertet, auch wenn dem Willkommenspaket des Clubs Give-Aways von Werbepartnern beigelegt werden. Guth kündigte eine Medienkompetenz-Initiative des Senders an, bei der Grundschulen kostenlos Material zur Schulung erhalten können. „Wie Zahnbürsten, die die Zuckerindustrie verteilt hat", konterte Prof. Rosenstock. Der seit zwei Jahren existierende Erfurter Netcode hat Toggolino sein Gütesiegel verliehen. „Wir prüfen dabei die Seiten nach verschiedenen Qualitätskriterien, kommen mit den Anbietern ins Gespräch, was geändert werden müsste", sagte Prof. Rosenstock, selbst Netcode-Mitglied. „Die Mitgliedschaft in einem solchen Club ist Elternentscheidung." Eine Nutzervertretung oder eine Stiftung Medientest, die in der Schweiz derzeit diskutiert werden, forderte Prof. Krotz. „Manches wäre so einfach: Ein Fenster auf dem Browser könnte z. B. anzeigen, wie viel Zeit ich schon auf einer Seite verbracht habe und wie viel das gekostet hat. Aber solche Dinge hat der Lobbyismus der Industrie bisher verhindert. Warum gibt es keine starke Kraft, die die Nutzer vertritt?"
Sommerakademie: Bioethikplattform im Internet
09.-12. August 2005, Greifswald
Programm
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30. Deutscher Evangelischer Kirchentag
*Warum Kirche (gute) Schule macht* Werkstatt Kirche und Schule
27. Mai 2005, 19.00 - 21.00 Altes Rathaus, Festsaal, Am Markte, Hannover
Programm zum Download
"Zukunftswerkstatt 2: Qualitätskriterien für Kinder im Internet: Wer trägt die Verantwortung?"
18. April 2005, Französischer Dom, Berlin
Heranwachsende knüpfen soziale Kontakte über Chats oder nutzen Suchmaschinen. Allerdings finden auch problematische Inhalte effiziente Verbreitungswege und können ganz einfach im Kinderzimmer abgerufen werden. So stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit im Internet immer dringlicher.
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"Zukunftswerkstatt 1: Qualitätskriterien für Kinderangebote im Internet. Kind bleiben - Kunde werden?"
1. April 2004, Evangelische Stadtakademie, München
Zur Lebenswelt von Kindern gehört heute auch der Umgang mit dem Internet. Hier stehen besonders Eltern und Anbieter, aber auch die Gesellschaft insgesamt in der Verantwortung.
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Berichte
--> Deutsches Kinderhilfswerk
--> Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten
--> Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
--> BPB-Präsident fordert: Werbung im Internet klar kennzeichnen (Fachleute betonen Verantwortung aller für Jugendschutz im Netz)